Dienstag, 9. Februar 2016

Kool Beach Club

Endlich ein Erholungstag. Urlaub kann ja soooo anstrengend sein.

Die Nacht war sehr angenehm, Lucy hat alle Mitbewohner schlafen lassen und so konnte der Tag bei trüben Wetter starten. An unserem reichhaltig gedeckten deutschen Frühstückstisch mit Marmelade, Honig Wurst und Käse wurde auch wirklich jeder satt. Auf dem heutigen Tagesplan stand der Kool Beach Club, ein separierter Strandabschnitt mit Sonnenliegen, Schirmen und angenehmen Service.

Da wir ja nur den kleinste Fahrzeugkategorie gewählt hatten entschieden sich Erik und Nikki für den Fußbus, während alle anderen von Bastian zum Strand chauffiert wurden. Die Parkplatzsuche erwies sich als schwierig und ich hatte den ganzen Tag über ein mulmiges Gefühl ob am Abend das Auto noch da steht oder ich mich mit den mexikanischen Behörden auseinander setzen müsste. Aber vorweg, es ging alles gut.

Was ein Mann in neuer Badehose
Der einheimische Service war fantastisch, am Club angekommen wurde der Kinderwagen von 2 Helfern zu unseren Liegen getragen, jeder bekam ein "Club Bändchen" und schon konnte das Tanning starten. Lucy wurde gefühlte 8mal mit Sonnenschutzcreme Faktor 50 eingeschmiert, während ich das Minimalprinzip ausprobierte. Keine 10min später kamen auch schon Erik und Nikki (auf dem Fußweg wurden Sie von einem Taxi überrascht und quasi fast gezwungen mitzufahren).

Mir gehts gut
Der Tag hellte immer mehr auf und so konnten wir die Sonne auf unseren Adonis Körper strahlen lassen. Das Bild war zweigeteilt, während Steffi, Mum, Dad und Lucy sich unter die Schirme zwängten versuchten Erik, Nikki und ich jeden einzelnen Sonnenstrahl zu erhaschen. Zur Abkühlung sorgten neben dem 22-24°C warmen Wasser auch einige kühle Cocktails und Coronas. Zur Mittagszeit gab es leckere Burger, Tacco´s, Chips mit Guacomole und Mum orderte sogar Quesadillas, Zitat: "Nur das komische grüne Zeug können Sie weglassen."

Urlaub ist soo schön

 
Basti nach dem ersten Bier Bucket
Zum Beachclub gehört natürlich auch eine rhythmische musikalische Begleitung und so wummerten den ganzen Tag die Boxen und beschallten uns von allen Seiten. Am Mittag noch entspannend, wurde der Lautstärkeregler jede Stunde gefühlte 5dB lauter gestellt. Der angebliche "Krach" wurde von der jüngeren Fraktion aber wohlwollend aufgenommen. Sogar Lucy schien in Ihrem Buggy zu tanzen.

Kleiner Mittags-Snack
Karibik Feeling
Am Nachmittag entschieden sich Erik, Nikki, Steffi und Ich für eine entspannende Relaxmassage während Oma und Opa auf Lucy aufpassten.
Ich sage nur fantastisch, die Ganzkörpermassage (60min für umgerechnet 25€) wurde von allen hochgelobt, unsere geschundenen Körper durch den 12h Flug wurden wieder hergerichtet und noch so jeder Knubbel wurde wegmassiert. Hier werden wir bestimmt noch einmal einkehren.

Klar bekommt Lucy eine eigene Liege 

Der Mindestumsatz ist für uns natürlich kein Problem.

Zum Abend wollten wir dann in einem Restaurant unmittelbar bei unserer Villa einkehren welches Erik und ich schon am Vortag in Augenschein genommen und für gut befunden hatten. Die Tischauswahl hat neben der Anzahl an Stühlen neue Faktoren hinzubekommen, Zitat Mum, wo sind die beschallenden Boxen, Paps fragte ob wir nicht drinnen Essen könnten. Nach kurzer Nachfrage wurde für uns die Musik etwas leiser gestellt ;-).

Bester Tisch am Platz
Die Speisekarte frohlockte mit interessanten Speisen, komisch war nur das die Weinpreis alle zugeklebt waren (warum erfuhren wir als die Rechnung kam). Nach einer relativ langen Wartezeit wurden Steaks, Fisch und Tunasteaks serviert. Das Essen war qualitativ hochwertig und sehr lecker, nur leider etwas zu kalt da hier der Garpunkt von allen Komponenten wohl nicht richtig getroffen wurde. Satt sind wir trotzdem geworden. Der anschließende Blick auf die Rechnung offenbarte dann den Weinflaschenpreis von 35€. Naja man gönnt sich ja sonst nix.

Müde und erschöpft sind wir dann in unser Haus zurückgekehrt, nach einem letzten Absacker haben sich dann die einzelnen Pärchen auf Ihre Zimmer zurückgezogen, Ich sag euch, Urlaub kann sooo anstrengend sein.

Drinki to go - unser Cousinchen kennt den Laden ziemlich gut.
Straßenumzug auf der 5th Avenue
Hier ist jeden Tag was los

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