Nach einem kurzen Tankstopp ging es mit konstant 120 km/h pro Stunde auf einer neuen mautpflichtigen Autobahn Richtung Westen. Wohlgemerkt werden 230 Pesos pro Fahrt auf dem 50 KM Abschnitt fällig - ganz schön viel eigentlich. Leider hat unser kleiner Nissan keinen Tempomat, der sich als nützlich erwiesen hätte. Es geht nur geradeaus und weit und breit kaum Autos auf der Straße.
Kurze Geographie Kunde: unser Ziel auf der Karte.
Abfahrt 09:19 Uhr - man kann sich vorstellen, wann es Frühstück gab.
Benzin ist sehr preiswert: 300 Pesos für 22,8L macht umgerechnet 65 Cent pro Liter.
Alle hellwach.
Zur besten Tageszeit angekommen wurden die Ruinenstätten besichtigt. Das Areal ist ziemlich groß und dieses Mal haben wir im Vergleich zu unserem Besuch 2012 noch mehr Ecken gesehen. Mom war begeistert, auch wenn wir zeitweise die Orientierung auf dem Gelände verloren hatten. Sie wollte die Führung schon abgeben, was wir aber nicht zuließen. Für Verwirrung sorgte auch ein Uhrenabgleich: wie spät war es eigentlich? Wir bemerkten erst dort, dass es in Chichén Itzá eine Stunde früher als in Playa del Carmen war. Quasi eine Zeitreise ganz ohne Wurmlöcher und Krümmung des Raumes.
Kurzer Boxenstopp bei der Touri Info. Eigentlich wollten und mussten wir nur das WC benutzen.
Endlich angekommen.
Kurz den Überblick verschaffen...
Der Reiseführer aus 2012 immer noch aktuell
Teamwork: Einer fotografiert, der andere liest vor.
Wirklich sehr beeindruckend.
Während Mom noch liest, hält der Rest schon Ausschau nach der nächsten Ruine.

Auf dem Ballspielplatz

Auf dem Ballspielplatz
Zum Abschied...
Während Basti und Steffi zuhause die häuslichen Arbeiten übernahmen und das Abendessen probten (sie waren ja dran), haben wir uns nach der Kultur noch einen kleinen Mittagssnack gegönnt. Abgelegen auf dem alten Highway 180 auf der Strecke zwischen Chichén Itzá und Valladolid fanden wir ein kleines abgelegenes Anwesen, welches uns direkt ansprach. So abgelegen, dass die Zahlung mit Kreditkarte nicht möglich war ("Sine commutation") und Bargeld hermusste.
Im "Grand Mayab Hotel & Bungalows, Carretera Federal Valladolid"
Ein sehr schöner Ort. Endlich ein Erfrischungsgetränk.
Meine Wahl des Tages: Es sah ehrlich gesagt besser aus, als es schmeckte. Mom hatte ein echtes Schnitzel und war sehr zufrieden.
Auf dem weiteren Heimweg sind wir auch durch Valladolid gefahren. Diesen Ort erkundeten wir auch 2012 mit einer beeindruckenden Kirche und einer Cenote nebenan. Dieses Mal sind wir nur durch gefahren. Vollkommen satt und zufrieden zuhause angekommen, stand schon fast das nächste
Essen auf dem Tisch. Die Gastgeber des Abends zauberten ein leckeres Pesto mit Hühnchen und Nudeln.
Die Attraktion der Stadt. Wer erinnert sich?
Auf der Rückfahrt: Ein Powernap muss sein.
Und nun zuhause: schwer am Schaffen.
Essen auf dem Tisch. Bon Appétit.
Die obligatirusche Canasta Revanche konnte an diesem Abend das Team um Steffi und Basti für sich entscheiden. Die Knackrunden gingen an Mom und mich. Immerhin :-)



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