Dienstag, 16. Februar 2016

Valentinstag in Mexiko

Valentinstag

Zum heutigen Anlass wurde ein Pärchentag ausgerufen. Während Erik und Nikki sich für eine Tour auf Cozumel entschieden, (siehe Beitrag von Erik etwas tiefer) verbrachten Mum und Dad einen Großelterntag mit Lucy im Kool Beach Club. Steffi und Ich brachen nach dem Frühstück nach Coba auf.


Bastian und Steffi:

Tagesziel Coba

Cobá ist eine Ruinenstätte der Maya im mexikanischen Bundesstaat Quintana Roo auf der Ostseite der Halbinsel Yucatán ca. 40 km von der karibischen Küste entfernt im Inland. Erbaut wurde die alte Zeremonialstätte während der klassischen Mayaperiode (600–900 n. Chr.). In der Blütezeit der Maya war Cobá eine der größten Mayastädte in Yucatan, allerdings war sie aus bis jetzt noch unbekannten Gründen schon bei der Ankunft der Spanier verlassen.
Die Stadt nahm eine Fläche von bis zu 70 km² ein. Die Flächenangabe ist jedoch nicht als zusammenhängender Siedlungsraum zu verstehen, da die Maya-Städte einen "offenen Siedlungscharakter" hatten. Es handelt sich vielmehr um die Streuzone der Besiedelung mit einem dicht bebauten Zentrum und stark abnehmender Gebäudedichte zu den Rändern hin.

Unser Weg führte uns über den Highway 307 am Meer entlang bis nach Tulum wo wir dann nach Westen in den Dschungel einbogen. Ab hier folgten wir dann ca. 45km eine schnurgerade Straße durch den Dschungel bis nach Coba.

Hier angekommen suchten wir uns einen schattige Parkplatz direkt am Ticketschalter vor dem Eingang zu den Ruinen (nix mit Parken am Baufachzentrum).

Die Natur hier ist einfach atemberaubend, grüne Wälder, kleine Seen und Tümpel entlang des Weges führen zu den einzelnen Ruinen. Der Wald ist sehr dicht, sodass nur vereinzelte Sonnenstrahlen den Boden erreichen. Auch ist es hier nicht so touristisch überlaufen wie in Chichen Itza. Aufgrund der weitläufigen Bauweise der Maya Stätten haben wir hier fußtechnisch einige Kilometer absolviert, es empfiehlt sich hier ein Fahrrad zu mieten, oder sich ein Fahrradtaxi (inkl. Fahrer) für ein paar kleine Euros zu mieten.

Weg zu den Ruinen

Highlight ist hier die Ersteigung eines 42m hohen Tempels mit insgesamt 120 Stufen. Ein toller Blick über den Dschungel gewährt einen Einblick in die Weitläufigkeit des Dschungels. Nach nur kurzer Besteigung in der brennenden Sonne, blickten wir stolz in die Ferne.

Groupo Nohoch Mul

Selfi Time

Steiler Aufstieg

Aber hat sich gelohnt


Fahrradtaxi auf dem Weg zum Ausgang
Zum Nachmittag hielten wir an einem kleinen Restaurant in Coba, welches ich schon auf der Hinfahrt ins Visier genommen hatte aufgrund des brutzelnden Grills direkt an der Straße. Auch hier gab es leckere Burrito Tacos und Tacos mit Schwein, welche einfach nur köstlich waren. Gestärkt und glücklich traten wir die Heimfahrt an.

Buri Taco

Taco de Pollo

Restaurant El Paso in Coba
Hier ging es schnell ab unter die Dusche und dann schick machen für den Abend. Nachdem Lucy gestillt, geduscht und bettfertig gemacht wurde, fuhr uns Paps in die Stadt. Auf der 5th Avenue flanierten wir dann noch kurz mit Erik und Nikki bevor diese in Ihr Restaurant einkehrten.

Unser Ziel war etwas schwieriger, nachdem wir in unser Wunschrestauration keinen freien Tisch mehr bekamen und auch alle anderen Restaurants keine Tische ohne Reservierungen mehr hatten. Wir entschieden uns zu warten. Nach ca. 20min und einem hervorragendem Cabernet Sauvignon an der Restaurantbar war unser Tisch vorbereitet und wir konnten den Abend mit leckerem einheimischen Fisch, Lachs und einem Triple Schokoladenkuchen ausklingen lassen.

 
Salute


Triple Chocolat Cake

Unser Tisch direkt am Teich

Unser eigner Pool vor dem Haus bei Nacht


Erik und Nikki:

Nikki und ich entschieden uns den Valentinstag auf Cozumel zu verbringen. Wir verzichteten auf ein großes Frühstück zuhause und haben uns nur einen Snack bei einer French Bakery geholt. Auf die Minute genau ging's 10:30 Uhr auf die Fähre - Effektivität pur.

 Unser neuer Bäcker des Vertrauens. 

 Unser Fährenanbieter - Barcos Caribe.

Der Plan für den Tag: Umrundung der Insel, ca. 65km.

Drüben angekommen haben wir uns einen Leihwagen genommen. Schließlich wollten wir die Insel erkunden. Bis auf die Hafengegend und Schnorchelgewässser kannte ich die Insel auch noch nicht. Unseren Autovermieter des Vertrauens wählten wir noch auf dem Hafendock aus. Mit der Kredi und meinem Führerschein in der Hand führte er uns in sein Büro 2 Blöcke weiter. Alles sehr vertrauenswürdig, höhö.

Wir wollten einen schönen offenen "Dune Buggy" - quasi ein Cabriolet für maximale Bräune. Wir bekamen allerdings ein Lenkrad mit etwas Drumherum. Ungläubig inspizierten wir das Auto und dachten, wird schon werden. Aber naja, ich drehte eine Runde um den Block und dachte mir: nee, das geht gar nicht. Das Auto war total durchgerostet, keine Servo Lenkung, kein Gurt, keine Blinker, die Pedalen total durchgelutscht und das Beste: die Bremsen haben nicht funktioniert. Man konnte richtig in die Eisen treten und kam nur seeeehr langsam zum Stehen. Also wieder zurück zum Verleih; unser Dealer war leider schon weg, wurde aber per Telefon wieder zurückbeordert. Unsere Zweifel wurden zur Kenntnis genommen und unser Auto wurde wie gewünscht gegen einen Jeep gewechselt. - sehr kulant; scheint gängig zu sein. So aller erste Sahne war der auch nicht, aber die Bremsen funktionierten. Somit konnte die Tour um die Insel losgehen.


 Unser Auto #1: Der Sound war schon wahnsinnig gut.

 Der Innenraum: Muss man nicht mehr viel sagen; man sieht ja alles. Wenn der Knüppel von der Schaltung abbricht, hat man gar nichts mehr.

 Von vorne schon Sportlich.

Neues Auto: ein Jeep mit funktionierenden Bremsen. Gefiel uns dann doch besser.

 
Von vorne 

 Das Lenkrad in Normalstellung. Und: im Hintergrund die "Brake" Leuchte aktiv, die ganze Zeit.

 Der Innenraum...najaaaaaaa.

 Aber ok - das Auto hat ja auch schon 235.149km runter. Je nach Tacho Manipulierung vielleicht auch mehr, oder die Million wurde schon voll gemacht.

Die westliche Küste war sehr schön - wir stoppten in zwei Beach Clubs und erfrischten uns mit Kaltgetränken und einer Mittagsimbissierung. Auch ein Pool war dabei. Auf der östlichen Seite ging es durch das offene Meer etwas rauer zu; wir nahmen die Seite dennoch wohl gewollt zur Kenntnis und hielten nur einmal. Nach einer Umrundung der Insel und Abgabe des Autos gings mit der Fähre um 17 Uhr wieder zurück nach Playa del Carmen.

 Unser erster Stop: das "Skyreef" Cozumel

 Unser Snack in der Happy Hour

Unser zweiter Stopp im "Paradise Beach"

 Sehr schöne Pool Landschaft.

 Und eine Bar gab es natürlich auch

 
Unser dritter Stopp an der Ostküste 

 Etwas Kultur zum Schluss.

 Bei der Rückfahrt

Abends trafen wir uns dann alle wieder im Haus. Danach sind Basti/Steffi und Nikki/Erik in die Stadt aufgebrochen und verbrachten einen vorzüglichen Abend auf der 5th Avenue.

 Übrigens: unser schöner Golfplatz direkt vor der Haustür.

Das "Los Tulipanes" war unser Lokal des Abends...

...mit fantastischen Speisen.

Und Lachs.

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